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Deine Stimme zählt: Petition gegen das geplante Zollregime



Der Bundesrat plant eine grundlegende Änderung der Weinimportverordnung. Das bisherige System zur Vergabe der Importkontingente mit reduzierten Zollansätzen für Weine nach dem Prinzip «first come, first served» soll abgeschafft und durch eine sogenannte «Inlandleistung» ersetzt werden.


Künftig sollen nur noch Unternehmen vom aktuellen Zolltarif profitieren, die Schweizer Trauben einkaufen und selbst keltern.


Für kleine, spezialisierte Weinhandlungen wie Supertoscano hätte dies gravierende Konsequenzen. Da wir keine eigene Kelterung betreiben, würden wir den direkten Zugang zu den Importkontingenten verlieren und müssten höhere Zollabgaben bezahlen. Oder wir müssten Kontingentsanteile bei Dritten anfragen – zu deren Preisen und Bedingungen. Damit wäre nicht nur unsere unternehmerische Unabhängigkeit in Gefahr, sondern auch faire Preise für dich als Kundin oder Kunde.


Wir verstehen, dass die Situation für Schweizer Weinbauern derzeit herausfordernd ist. Gleichzeitig handelt es sich um eine globale Entwicklung, dass der Weinkonsum weltweit rückläufig ist. Und das unabhängig von der Herkunft der Weine. Eine Umverteilung der Importrechte wird diesen Konsumrückgang nicht aufhalten.


Die geplanten Änderungen befinden sich aktuell in der Vernehmlassung; die Frist läuft am 18. Juni 2026 ab.


Der Vorstoss wird vom Bauernverband sowie der Westschweizer Winzerorganisationen unterstützt. Diese Akteure sind gut organisiert und politisch stark vernetzt. Kleinere spezialisierte Weinhandlungen verfügen hingegen über keine gemeinsame, einflussreiche Lobby. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele einzelne Stimmen sichtbar werden.


Deshalb möchten wir dich bitten, die Petition «Nein zum neu geplanten, absurden Zollregime für Weinimporte. Eine Schnapsidee zum Weinen!» mit deiner Unterschrift zu unterstützen.


Grazie mille!

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