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Was ist eigentlich Sangiovese?

Aktualisiert: 23. März 2023



Der Begriff ist eine Abkürzung von «Sangue di Giove» auf Deutsch «Jupiters Blut». Jupiter ist der Herrscher über Himmel, Licht, Blitz, Regen und Donner. In der Toscana ist es die wichtigste Traubensorte überhaupt. Sie ist die Basis für Weine wie Chianti Classico, Brunello di Montalcino, Vino Nobile di Montepulciano oder auch Morellino di Scansano. Die Sangiovese-Traube gehört zu den spätreifenden Sorten. Sie hat ein ausgeprägtes Beerenaroma, ist reich an Tannin und weist eine hohe Säure auf. Das hohe Tannin und die Säure waren ursprünglich auch der Grund, wieso die Weine mit anderen Rebsorten verschnitten wurden. Mit lokalen oder internationalen Sorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon, welche dann die Ära der Supertoskaner einläutete. Die Bandbreite der Sangiovese-Weine ist immens und reicht vom einfachen Tischwein bis zu Weltklasseweinen. Die Vielfalt der Traube ist das, was uns bei Supertoscano so fasziniert.

Auch ausserhalb der Toscana, zum Beispiel in Kalifornien und Australien, wird die Sorte heute angebaut.

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